Version 3.2.0 auch für Mac-OS-X-Gäste
19.05.2010 14:36
Virtualbox ist in der Version 3.2.0 veröffentlicht worden. In der virtuellen Umgebung können jetzt Gastsysteme mit Mac OS X installiert werden. Die Grafikausgabe über RDP wurde beschleunigt und die Speichergröße kann dynamisch angepasst werden.

Mit Version 3.2 wurde die Virtualisierungssoftware Virtualbox umgetauft. Der neue Name passt sich dem neuen Besitzer an: Oracle VM Virtual Box. Aber auch technisch haben die Entwickler neue Funktionen eingebaut: Ab sofort kann beispielsweise Mac OS X als Gastsystem installiert werden, allerdings nur auf entprechender Apple-Hardware. Die Entwickler bezeichnen diese Funktion noch als experimentell. Unter Linux können außerdem Prozessoren per Hot-Plugging hinzugefügt oder entfernt werden.

Laufen mehrere ähnliche Gastsysteme in Virtualbox-Instanzen auf einem 64-Bit-Windows-Wirt, kann mit dem sogenannten Memory Balloning der zugewiesene Speicher zur Laufzeit angepasst werden. Außerdem erkennt Page Fusion doppelt benutzten Arbeitsspeicher und entfernt Doppelungen, um die Effizienz der Speichernutzung zu erhöhen. Der Hypervisor für 64-Bit-Systeme, der auf Hardware mit VT-x-/AMD-V-Technologie läuft, unterstützt auch Large Pages, was die Leistung erhöhen soll.

Gäste können nun auf einen emulierten LsiLogic-SAS-Controller zugreifen, sowie eine USB-Tablet- beziehungsweise Tastaturemulation verwenden, auch wenn keine Virtualbox-Software für ein Gastsystem verfügbar ist. Zusätzlich wurde die Videoausgabe über RDP beschleunigt. Windows-Gäste können bis zu acht virtuelle Monitore verwenden.

Weitere Neuerungen und die Liste der korrigierten Fehler sind im entsprechenden Changelog verzeichnet. Virtualbox steht weiterhin unter der PUEL-Lizenz und kann von Privatanwendern kostenlos genutzt werden. Die Software steht als Binärdatei für Windows, Linux und Solaris/Opensolaris als 32- und 64-Bit-Variante zum Download zur Verfügung. Für Mac OS X bietet Oracle auf den Downloadseiten ebenfalls eine Version an.

Zusätzlich bietet Oracle noch mit der Open Source Edition (OSE) den Quellcode zum Download an. Daraus entstehen später die Linux-Versionen, die über die jeweiligen Repositories angeboten werden. (jt)

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  • Erstellt von: gustavNeu
    Kategorie:
    19.05.2010 14:36:00 Uhr

    zuletzt bearbeitet: 09.06.2010 10:27
  • 3 Kommentare
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19.05.2010 18:06

Mit Version 3.2 wurde die Virtualisierungssoftware Virtualbox umgetauft. Der neue Name passt sich dem neuen Besitzer an: Oracle VM Virtual Box. Aber auch technisch haben die Entwickler neue Funktionen eingebaut: Ab sofort kann beispielsweise Mac OS X als Gastsystem installiert werden, allerdings nur auf entprechender Apple-Hardware. Die Entwickler bezeichnen diese Funktion noch als experimentell. Unter Linux können außerdem Prozessoren per Hot-Plugging hinzugefügt oder entfernt werden.

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19.05.2010 18:06

Gäste können nun auf einen emulierten LsiLogic-SAS-Controller zugreifen, sowie eine USB-Tablet- beziehungsweise Tastaturemulation verwenden, auch wenn keine Virtualbox-Software für ein Gastsystem verfügbar ist. Zusätzlich wurde die Videoausgabe über RDP beschleunigt. Windows-Gäste können bis zu acht virtuelle Monitore verwenden.

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19.05.2010 16:19

Zusätzlich bietet Oracle noch mit der Open Source Edition (OSE) den Quellcode zum Download an. Daraus entstehen später die Linux-Versionen, die über die jeweiligen Repositories angeboten werden. (jt)

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