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Xobor-Blog
Xobor ist eine professionelle Forum-Software, die mit dem aktuellen Update durch eine Blog-Funktion erweitert wurde. Viele Neuerungen sind noch geplant - Großes wird kommen. Xobor sei mit euch!
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    Googles Ausreden zum WLAN-Scan sind unglaubwürdig
    Erstellt 19.05.2010 14:35 von gustavNeu
    Es geht um Privatsphäre und um das Vertrauen, um das Google immer wieder wirbt. "Don't be evil?" - ja. Aber dann gilt ebenso: "Don't be messy!". Vor allem nicht mit Daten, die nicht für den Empfänger bestimmt sind - mit persönlichen Daten, dem Login für eine Flirtseite oder gar fürs Onlinebanking.
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    MSN.de startet Internet-TV-Plattform
    Erstellt 19.05.2010 11:51 von gustavNeu
    Microsofts deutsches Webportal MSN.de hat eine Internet-TV-Plattform gestartet, auf der Inhalte von verschiedenen Sendern und Produzenten gesammelt und zentral ohne Nutzer-Registrierung zugänglich gemacht werden sollen. Die Inhalte von MSN Web TV kommen aus dem Bestand von Microsoft sowie von externen Partnern, teilte Microsoft mit.
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    Microsoft wirft Salesforce.com Verletzung von neun Patenten vor
    Erstellt 19.05.2010 11:50 von gustavNeu
    Der US-amerikanische Softwarekonzern Microsoft hat nach eigenen Angaben den Konkurrenten auf dem CRM-Markt Salesforce.com wegen Patentverletzungen verklagt. Dem US-Bundesbezirksgericht des Western District of Washington liege eine Klage vor, in der dem Anbieter von Geschäftsanwendungen in seiner CRM-Software die Verletzung von neun Microsoft-Patenten vorgeworfen wird, sagte Microsoft-Anwalt Horacio Gutierrez laut einer Mitteilung. Details zu der Klage gehen daraus nicht hervor. Microsoft bietet mit Dynamics CRM so wie Salesforce.com Produkte für das Kundenbeziehungsmangement an.
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    Sapphire: Neue SAP-Chefs überarbeiten SAP-Strategie
    Erstellt 19.05.2010 11:50 von gustavNeu
    Auf der zeitgleich in Orlando, Florida, und Frankfurt am Main tagenden Sapphire 2010 haben die beiden neuen SAP-CEOs Bill MacDermott und Jim Hagemann Snabe die überarbeitete Strategie von Europas größtem Softwarehersteller vorgestellt. Die beiden Nachfolger hatten vor rund 100 Tagen ihr Amt angetreten, nachdem der unglücklich agierende frühere Chef Léo Apotheker von seinem Posten zurückgetreten war. Auf der Sapphire lässt sich den beiden Neuen ein charmant daherkommender Enthusiasmus nicht absprechen. Für die Konzentration zurück auf eher technische Inhalte steht hierbei vor allem Hagemann Snabe, der seit 2008 die Verantwortung für die Technik- und Produktentwicklung trägt.
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    Elrob 2010: Roboter-Aufklärung
    Erstellt 19.05.2010 11:49 von gustavNeu

    Grundsätzlich ist die Roboterleistungsschau Elrob (European land-robot trial), die derzeit auf dem Übungsgelände der Bundeswehr bei Hammelburg ausgetragen wird, eine öffentliche Veranstaltung. Interessierte Zuschauer sind willkommen, müssen sich aber vorher anmelden. Durchs bloße Zusehen erschließt sich hier indessen nur sehr wenig. Ohnehin sind am eigentlichen Ort des Geschehens keine Zuschauer zugelassen. Der Einsatzort, wo die Roboter am gestrigen Dienstag Aufklärungsmissionen absolvieren mussten, war mehrere Kilometer vom zentralen Veranstaltungsort entfernt. Dorthin wurden zwar Videobilder live übertragen, die von einem begleitenden Kamerateam aufgenommen wurden. Das hieß aber nur, dass die Zuschauer Roboter sehen konnten, die sich mal hierhin, mal dorthin bewegten, gelegentlich auch längere Zeit stillstanden. Ob die Aktionen autonom erfolgten oder ferngesteuert wurden, wieviel manuelle Eingriffe erforderlich waren, blieb zumeist offen. Noch weniger war zu erkennen, wie erfolgreich die Aufklärung des Zielgebiets war. Konnten mit Hilfe der Roboter Bedrohungen wie versteckte Sprengfallen, verdächtige Gegenstände oder bewaffnete Personen identifiziert werden? Diese Frage konnten selbst Teammitglieder, die manchmal die Fernsehbilder dankenswerterweise kommentierten, nicht beantworten. Sie waren ja nicht selbst vor Ort.

    Natürlich ist es schwierig, eine Leistungsschau zuschauerfreundlich zu gestalten, bei der die Roboter große Distanzen, teilweise mehrere Kilometer, zurücklegen müssen und dabei auch gelegentlich in Gebäude eindringen. Bei der letzten militärischen Elrob vor zwei Jahren gab es noch das Szenario "Camp Security", bei dem getestet wurde, ob Roboter bei der Bewachung eines militärischen Feldlagers sinnvoll eingesetzt werden können. Hier fanden die Aktionen in einem überschaubaren Gebiet statt und konnten von einer Tribüne aus verfolgt werden. Allerdings machten die Roboter bei diesem Szenario eine so schlechte Figur, dass auf eine Wiederholung bei der diesjährigen Elrob verzichtet wurde. Schließlich liegt der Fokus der Veranstaltung auf kurzfristig realisierbaren Robotersystemen, die Soldaten im Einsatz effektiv unterstützen können. Die sehen die Elrob-Organisatoren derzeit vor allem in den Bereichen Transport und Aufklärung – die sich wiederum nur großräumig testen lassen.

    Den Zuschauer auch bei solchen Aufgabenstellungen so weit am Geschehen zu beteiligen, dass er sich ein eigenes Urteil erlauben kann, erfordert einigen Aufwand. Aber die Anstrengung wäre es gewiss wert. Der große Vorzug eines Wettbewerbs besteht nun mal in der Möglichkeit des direkten Vergleiches, den er schon durchs bloße Zuschauen ermöglicht. Bei Aufklärungsmissionen gehört dazu nicht nur der Blick auf den Roboter, sondern auch der über die Schulter des Operators. Den konnte die Elrob am ersten Tag der Leistungschau nicht bieten. Im Laufe des Nachmittags leerte sich das Zelt, in dem die Videobilder übertragen wurden, denn auch mehr und mehr. Selbst die Bundeswehrsoldaten, die zum Füllen der leeren Plätze abkommandiert waren, konnten nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Videoübertragung nur auf sehr geringes Interesse stieß.

    Am heutigen zweiten Tag steht das Fahren im Konvoi auf dem Programm: Ein unbemanntes Fahrzeug soll einem bemannten Führungsfahrzeug über eine längere Strecke folgen. Das dürfte sich mit einer Kamera besser verfolgen lassen. Aufklärungsmissionen sind auch noch einmal gefordert, allerdings unter erschwerten Bedingungen: Sie starten ab 22 Uhr, nach Einbruch der Dunkelheit. Ob die Zuschauer den Bildern der Wärmebildkamera dann mit größerer Aufmerksamkeit folgen als denen der Tageslichtkamera?

    Die Elrob sei weltweit die einzige Veranstaltung, die nächtliche Missionen durchführe, schreiben die Organisatoren in ihrer ansonsten ausgezeichnet gestalteten und viel gelobten Programmbroschüre. In diesem Punkt irren sie jedoch: Im Oktober 2008 lud die Europäische Weltraumorganisation ESA acht Teams nach Teneriffa zur Lunar Robotics Challenge ein, wo sie mit Hilfe ihrer Roboter in einem Krater am Fuße des Vulkans El Teide nach einem Häufchen rosa gefärbter Erde suchen sollten – bei völliger Dunkelheit. Das beste Team fand nicht nur den rosa Haufen, sondern brachte auch knapp hundert Gramm davon zurück zur Basisstation am Kraterrand. Mit Temperaturen um den Gefrierpunkt war das Turnier der Mondroboter nicht nur kälter als die diesjährige Elrob bisher. Sie war auch spannender. Aber vielleicht laufen die Militärroboter ja auch erst bei Nacht zur Höchstform auf. (Hans-Arthur Marsiske) / (jk)

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