Die Zeit, in der Landkarten im Netz bloß der Routenplanung dienten, ist längst vorbei. Denn mit den digitalen Karten von Google Maps und der Open-Source-Alternative OpenStreetMap kann man sich spannendere Dinge als den Weg von A nach B anzeigen lassen. Über offene Programmschnittstellen (API) lassen sich Daten von anderen Websites mit dem Kartenmaterial verknüpfen oder eigene Informationen eintragen. Das Ergebnis nennt sich Mashup – ein Mischmasch aus Karten und Daten sozusagen.
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Die Bewertungscommunity Qype nutzt diese Möglichkeit schon lange, um Adressen und Bewertungen miteinander zu verknüpfen und mithilfe von Google Maps darzustellen. Auch Immobilienbörsen, Branchenbücher und Fotodienste kommen kaum noch ohne eigene Kartenfunktion aus. Dank der Integration von Geodaten in Smartphones werden soziale Kartendienste immer beliebter. Auch sie nutzen die offenen Schnittstellen.
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